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Das Reichsheer im Neusser Krieg wurde 1474/75 aufgeboten, um das von Herzog Karl dem Kühnen belagerte Neuss zu entsetzen. Es muss als eine der bemerkenswertesten politischen, organisatorischen und militärischen Leistungen des Reiches im 15. Jahrhundert angesehen werden. Der Band begreift das Reichsheer als soziales Gefüge und untersucht dessen Zusammensetzung, Funktionsweise und Verwurzelung in der Reichspolitik des 15. Jahrhunderts. Dabei werden erstmalig die umfangreichen Quellen zum Neusser Krieg systematisch ausgewertet. Die Heterogenität und Komplexität des Reichsheeres sowie die Präsenz der wichtigsten politischen Akteure des Reichsverbandes ließen das Neusser Aufgebot zum Spiegel des dezentral strukturierten spätmittelalterlichen Reiches werden. Die breite soziale und politische Zusammensetzung und der militärische Erfolg des Reichsheeres machen dieses Aufgebot einzigartig für das spätmittelalterliche Reich.
Paul Theks Werkgruppe der "Technological Reliquaries" rekurriert auf die Bildsprache von Reliquie und Reliquiar, bricht aber mit deren traditioneller Gestaltungsform. Die künstlerische Bedeutungsverschiebung ist aufschlussreich für ein zeitgemäßes theologisches Verständnis der Reliquienverehrung. Der US-amerikanische Künstler Paul Thek (1933-1988) stellt seine Werke in die Rezeptionsgeschichte der christlichen Reliquientradition. Die Werke gestalten die Verflechtung von Bild und Körper neu und bringen dadurch die aktuellen Körper- und Bilddiskurse von Theologie und Kunst miteinander ins Gespräch. Die Kunstwerke zeigen sich als fruchtbar für das theologische Nachdenken über Reliquie und Reliquiar, ebenso wie die theologische Perspektive zu einem vielschichtigen Verständnis der Werke Paul Theks beiträgt.
Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung überführen ihre Gewaltverflochtenheit mit Hilfe der individuellen Klagepsalmen in Sprache. Die Autorin entwickelt in ihrer Arbeit ein Lehr-Lernarrangement für Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung. Damit nimmt sie eine Schülergruppe in den Blick, die in vielfältige Gewaltzusammenhänge verflochten ist und meist als bildungs- oder religionsfern bezeichnet wird. In dem dargestellten Lehr- und Lernarrangement konnten diese Schülerinnen und Schüler über die individuellen Klagepsalmen einen Zugang zu religiösen Inhalten finden. Sie wurden religiös sprachfähig und setzten sich in ihren Psalmtexten mit belastenden Emotionen auseinander.
Imagine having a property that your family has been building for generations. One day, a foreign company submits documents and demands ownership of the land. What should the village community do about it? In Ghana, land has increasingly become an object of trade as a result of new growing, agriculture-based value chains for global biofuel markets. The ethical choices we make about land and its use are at the core of this book. It investigates the challenges of land acquisition for biofuels production exploring the concept of empowerment and Christian ethics within the socio-political power settings of the people of Northern Ghana. It thus considers the historical, theological, ethical and sociological foundations of the Ghanaian land issue.
The battles of the First World War created a fundamentally new impression of war. Total warfare, the use of propaganda, chemical weapons, and every possible other measure to ensure victory defined the event that should later be known as the »Great War«, because it caused so many deaths and much suffering. The catastrophe also had an impact on the humanities, which inevitably had to deal with the processing of an event that seemed to be too big to be clearly understood by the human mind. The present volume covers several interdisciplinary perspectives by dealing with the impact of the war on the humanities during and after the conflict that deeply influenced the mindset of the 20th century.
Wie keine andere historische Persönlichkeit dominiert Wenzel das kulturelle Bewusstsein des aktuellen und historischen Böhmens. Wie stark sich die Erinnerung an diese Gründerfigur über die Jahrhunderte gewandelt hat, zeichnen renommierte Autoren anschaulich nach. Kaum ein Land kann auf eine ähnlich kontinuierliche Staatssymbolik zurückblicken wie Böhmen bzw. das heutige Tschechien: Der heilige Wenzel/Vaclav galt als Staatsgründer, mittelalterlicher Schlachtenhelfer, als ewiger Herrscher und unangefochtener Mittelpunkt des kulturellen Gedächtnisses. Das ist er bis heute geblieben. Der böhmische Fürst Wenzel forcierte im 10. Jahrhundert die Christianisierung sowie den kulturellen Ausbau des Landes. Mit ihm verbindet sich noch heute eine doppelte Tradition: Sowohl Slawen als auch Deutsche nahmen und nehmen ihn für ihre eigene kulturelle Identität in Anspruch. Ein internationales Expertenteam untersucht die Bedeutung der zentralen Erinnerungsfigur für die unterschiedlichen gesellschaftlichen und konfessionellen Gruppen über die Jahrhunderte hinweg. Stefan Samerski ist Professor für Kirchengeschichte und lehrt in München und Berlin.
Das Lexikon des polnischen Adels im Goldenen Zeitalter 1500-1600 beinhaltet 120 Biogramme der bedeutendsten Vertreter des Adels in Polen im 16. Jahrhundert. Jedes der Biogramme ist um eine einführende Literaturliste ergänzt. Für Osteuropahistoriker ist das Buch eine »Goldgrube« für die Zeit des »Goldenen Zeitalters« in Polen. Man findet dort nicht nur biografische Daten, sondern auch Informationen über die Genealogie, Wappenkunde, religiöse Ansichten, Kunst und Kultur und nicht zuletzt eine besondere geografische Komponente mit einer genauen Erklärung der Lage der im Buch beschriebenen Orte und Provinzen. Die beigefügten Tabellen, Karten der Rzeczpospolita sowie der Besitzungen der Magnaten in Polen-Litauen und einige Abbildungen der adeligen Schlösser sowie der Familienwappen ergänzen das ungewöhnlich reichhaltige Buch - ein Lexikon, das (nicht nur) für jeden Osteuropahistoriker eine handliche und praktische Hilfe darstellt.
Gustav Gundlach SJ gehört - schon in der Zeit der Weimarer Republik - zu den zentralen Figuren der katholischen Soziallehre. Der Band rekonstruiert das theoretische Profil dieses heute nur noch wenig beachteten Autors. Die katholische Soziallehre hat sich seit dem frühen 20. Jahrhundert - wesentlich geprägt von den Jesuiten Heinrich Pesch, Oswald von Nell-Breuning und Gustav Gundlach - als katholischer Solidarismus profiliert, der nach einem "Dritten Weg" jenseits von Kapitalismus und Sozialismus Ausschau hielt. Dieser Solidarismus konnte - in der Weimarer Republik ebenso wie in der frühen Bundesrepublik - einige Impulse zur Entfaltung des nicht allein an Markt oder Staat, sondern an korporatistischen Konflikt- und Konsens-Arrangements orientierten deutschen Wirtschafts- und Sozialmodells setzen. Am Beispiel Gundlachs werden wichtige Einsichten des katholischen Solidarismus zur Sprache gebracht, die auch heute noch relevant sind.
Die nationale Identitätsbildung in Tadschikistan wird mit zahlreichen historischen Ereignissen verknüpft, die Größe, Macht und Stabilität symbolisieren sollen. Das nationale Selbstverständnis in der ehemaligen Sowjetrepublik Tadschikistan hat sich seit der Unabhängigkeit grundlegend verändert. Der Vergleich zwischen der sowjetisch- und der postsowjetisch geprägten Generation in Tadschikistan offenbart diesen Wandel. Zurückzuführen ist dies auf den nationalpolitischen Kurs der tadschikischen Regierung, die mittels einer Vielzahl von Kampagnen ein pronationales Selbstverständnis fördert, indem sie ethnische Minderheiten aus dem Nationsbildungsprozess ausschließt und zunehmender Diskriminierung aussetzt. Die nationale Abgrenzungspolitik der Regierung gefährdet damit nicht nur die innere Stabilität Tadschikistans, sondern auch die Beziehungen zum Nachbarstaat Usbekistan.
Rolle und Einfluss der Frauen im politischen Katholizismus wurden bislang wenig beleuchtet. Der Band bündelt Ansätze und lotet Perspektiven aus. Er spannt dabei einen Bogen von 1870/71 bis in die frühe Bundesrepublik. Das Thema ist von breitem Interesse für Forschungsdebatten der jüngeren Zeit, etwa zur Modernität des Kaiserreiches, den Potentialen der Weimarer Republik oder der Abkehr von der "success-story" der Bundesrepublik Deutschland. Der Blick richtet sich auf Einflüsse von Frauen auf männliche Politiker, auf die Kämpfe von Frauen um politischen Einfluss und schließlich auf prominente Parlamentarierinnen der Zentrumspartei wie Helene Wessel, Christine Teusch oder Helene Weber.
Lernen zwischen Gewohnheit und Leidenschaft Zur Bedeutsamkeit des Sich-Einlassens im Erfahrungsvollzug. Welche Bedeutung kommt dem Sich-Einlassen im Lernen zu? Ist das Sich-Einlassen in der Schule, welche mit institutionalisierten Rahmenbedingungen, Anforderungen und Pflichten verbunden ist, überhaupt möglich? Welche Rolle spielt dabei das Lehren? Diese Fragen beleuchtet Stephanie Mian aus einer umfassenden theoretischen und empirischen Perspektive, wobei sie das Lernen als responsives Geschehen in den Blick nimmt: Einen fremden Anstoß aufnehmend, verlassen Lernende Gewohntes und lassen sich auf Unbekanntes ein, wodurch sie sich auf dem Weg zu Neuem befinden: ein Weg, der mit Neugier, Interesse, Begehren sowie Scham, Zweifel und Leidenschaft verbunden ist.
Just about fifty years ago, in its declaration on religious freedom at the Second Vatican Council, the Catholic Church programmatically dispensed with political coercion as a means of enforcing its claim to truth. This act of self-imposed restriction with regard to religious claims to truth is exceptional in the history of religions. It is still extremely difficult to explain even today how such a traditional institution as the Catholic Church could have altered its position so fundamentally. In this volume the authors dispute how the Church came to its position, what the reasons and motives were for its repositioning, what shape this process of change took, and the steps involved in the change: What were the characteristics, circumstances and dynamics of the path of Catholicism to recognizing religious freedom?
Ein konkretes Performativitätskonzept - die »Ästhetik des Performativen« - wird hinsichtlich der Relevanz für die (Grundlagenreflexion der) Theologie erschlossen. Der Begriff »Performativität« wird bereits als »umbrella term« bezeichnet, worin die implizite Gefahr mitschwingt, dass das Performative aufgrund seiner umspannenden Offenheit für die prägnante Analyse von Phänomenen an Kraft verlieren könnte. Eine verantwortliche Arbeit mit dem Performativen verlangt also, die vielfältigen Ausdifferenzierungen der unterschiedlichen Performativitätskonzepte wahrzunehmen und den spezifischen Kontext des jeweils zur Anwendung gebrachten Konzepts mitzubedenken. Dem versucht die vorliegende Arbeit gerecht zu werden, indem sie die »Ästhetik des Performativen« genau beleuchtet. Diese wird zur Annäherung an die kontemplative Gebetspraktik eingesetzt, woraus auch grundlagentheoretische Impulse für die Systematische Theologie resultieren.
Worin besteht das "Katholische" einer katholischen Schule? Das religiös-konfessionelle Label in Bezug auf Bildung und Erziehung als Hauptanliegen von Schule adäquat zu füllen, ist mit Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen und die verschiedenen Akteursebenen eine schwierige Aufgabe. Die Schulen müssen sowohl kirchliche als auch staatliche Ansprüche erfüllen und sehen sich nicht zuletzt Erwartungen von Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern gegenüber. Der Band will einen Austausch zwischen Theorie und Praxis anregen und Verbindungen zwischen den überlappenden Handlungsfeldern von Schule, Kirche und Erziehungssystem reflektieren. Die Programmatik katholischer Schulen wird aus religionspädagogischer Perspektive und aus der Sicht der Schulforschung analysiert und anhand von Praxisbeispielen auf den Prüfstand gestellt.
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