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In welchem Sinne bestimmt und bedingt es die Lektüre, wenn man Robert Musil als Philosoph, als Natur- oder Kulturwissenschaftler, vielleicht sogar als Linguist, oder doch vorrangig als Schriftsteller auffasst? Der vorliegende Band setzt es sich zum Ziel, anhand von «anderen» und in ihrer Ausrichtung voneinander abweichenden Lektüren die zahlreichen und höchst unterschiedlichen Methodologien, die sich zurzeit mit Musils Werk beschäftigen (Rhetorik, Narratologie, Ideen- und Geistesgeschichte, Medien- und Kulturwissenschaft, Editionskritik, Philosophie, etc.) miteinander zu konfrontieren. Angesichts der inhärenten Interdisziplinarität und Interdiskursivität des ¿uvres kann Musil als exemplarischer Testfall für eine in ihrem Objektbereich und in ihrer (methodologischen) Orientierung einmal mehr verunsicherte Literaturwissenschaft betrachtet werden. Die einzelnen Beiträge zu diesem Band bieten editionsphilologische Überlegungen, Mikroanalysen von Figürlichkeitsformen und Erzählverfahren, Überlegungen zur Rezeption und zur Denkbarkeit von möglichen philosophischen und literarischen Bezügen und können als interdisziplinäre Antwort auf die Frage nach dem Verhältnis von Literatur zu anderen Diskursen verstanden werden.
Cette étude a pour but d'analyser la pièce militaire. Ce type dramatique particulier s'est constitué dans le sillage de la comédie de Lessing, Minna von Barnhelm, et a occupé une place importante dans les répertoires des scènes germanophones pendant la seconde moitié du XVIIIe siècle. Malgré son succès, ce genre n'a que peu retenu l'attention de la recherche littéraire et théâtrale et la critique n'a jamais vraiment clarifié la question cruciale des composantes génériques. Ce constat constitue le point de départ des réflexions développées dans cet ouvrage. Pour cerner les caractéristiques de ce type de drames, les critères relevant de la sémiologie se sont avérés précieux. A l'intérêt pour les oeuvres se combine l'analyse de l'écho que le Soldatenstück a rencontré dans les revues littéraires de l'époque. Il apparaît que la réception de ces drames fournit à la critique l'occasion de participer au débat sur le théâtre national. La prise en compte du contexte social et politique dans lequel s'inscrit la pièce militaire permet par ailleurs de souligner les aspects conservateurs de cette veine dramatique et de mettre en relief les évolutions sociales de l'époque. L'analyse de la diversité formelle qui caractérise également le genre éclaire les réflexions esthétiques développées à l'époque.
La mode est aujourd¿hui considérée comme un domaine exclusivement féminin. Pourtant il n¿en a pas toujours été de même. Après des siècles de mode partagée, le XIX siècle voit ce moment de bascule qui écarte les hommes de son champ et le réserve aux femmes. Au même moment, la garde-robe exprime également le passage de l¿ancien régime à la société bourgeoise et capitaliste, et devient l¿emblème par excellence de la société de consommation. La littérature dix-neuvièmiste est un miroir particulièrement fidèle des péripéties diverses de cette histoire. Dans cet ouvrage, l¿auteur examine le thème de la mode dans quelques romans-clefs des romanciers réalistes et naturalistes ¿ Balzac, Flaubert et Zola ¿ qui ont fait de la mode et du vêtement une partie intégrale de leurs ¿uvres. Cette analyse expose les deux directions principales de cette intégration: la fonction littéraire des vêtements, et d¿autre part, le pouvoir de la mode à exposer les grands mouvements de pensée du XIX siècle.
Nur durch eine Meerenge vom europäischen Kontinent getrennt, liegt Tunesien seit altersher an einer Schnittstelle verschiedenster Kulturen. Mit dem Niedergang des Kolonialismus prägte dies denn auch die Genese der tunesischen Nation. Diese Arbeit befasst sich mit der Suche der dortigen Muslime, Juden und Franzosen nach einer eigenen Gruppenidentität, den Konflikten um die nationale Zugehörigkeit und der Abgrenzung vom Andern. Im Mittelpunkt steht dabei die französische Einbürgerungspolitik der Zwischenkriegszeit, die es gebildeten tunesischen Muslimen und Juden ermöglichte, die französische Staatsbürgerschaft anzunehmen und vor allem unter Muslimen zu heftigen Auseinandersetzungen um die eigene Identität führte. In einem zweiten Teil wird dann der Frage nachgegangen, wie sich diese verschiedenen Gruppenidentitäten im Prozess der Dekolonisierung veränderten, wer sich schliesslich als Tunesier verstand und wer als Ausländer nach Frankreich, Italien oder Israel auswanderte. Ins Zentrum stellt die Arbeit dabei das Spannungsfeld, ob die Genese der tunesischen Nation religiös über den Islam oder aber säkular über die arabische Sprache bestimmt wurde.
Dieser Band versammelt 11 Beiträge, die auf das internationale Kolloquium «Kunstgeschichte der Gegenwart schreiben» der Vereinigung der Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker in der Schweiz (VKKS) vom Oktober 2002 in Winterthur zurückgehen. Die Geschichtsschreibung der Gegenwartskunst birgt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler spezifische Problematiken, nicht nur, weil sie ihre Gegenstände aus geringer Distanz historisch verorten soll, sondern auch, weil Künstlerinnen und Künstler im heutigen Kunstbetrieb zunehmend am Prozess der Dokumentation und Interpretation ihrer Werke, sowie an kunstgeschichtlicher Theoriebildung partizipieren. Die Künstler demonstrieren damit gegenüber ihrer Rezeption eine Souveränität, die sich sowohl in der Inszenierung ihrer Lebensentwürfe, als auch in einer umfangreichen sprachlichen Selbstkommentierung und -legitimierung niederschlägt. Auch innerhalb des künstlerischen Werkprozesses äussert sich häufig eine kritische Positionierung gegenüber der Tradition der Kunstgeschichte, wobei die Selbstreferentialität auf eine Steuerung der Rezeption angelegt zu sein scheint. Der Band untersucht diese Mechanismen anhand von Fallbeispielen zu Künstlern wie Balthus, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Elke Krystufek, Robert Morris oder Tomoko Takahashi und fragt aus unterschiedlichen Perspektiven, wie die Kunstgeschichte diesen Autoritäten der Gegenwartskunst begegnen kann.
Diese Arbeit bietet einen unorthodoxen Einstieg in die Musiksoziologie und geht von einem sehr breiten und weit gefassten Verständnis der Thematik aus. Der Autor analysiert Phänomene globalisierter Musikkulturen, massenmedial verbreiteter Musik, Rock, Pop, Jazz, Folklore, Weltmusik und Klassik. Er berücksichtigt sowohl Theorien der Emotionen nach Einsichten humanethologischer und biosoziologischer Forschungen als auch solche der Evolution des Gehirns nach dem aktuellen Diskussionsstand der naturwissenschaftlichen Forschung. Das Buch richtet sich sowohl an Soziologen wie auch Musikologen und bietet zahlreiche Anregungen. Die Arbeit orientiert sich nicht nur an der traditionellen Kunstmusik europäischer Hochkulturen, sondern geht von der tatsächlich gehörten Musik aus. Sie versucht zu eruieren, was die tieferen psychischen und sozialen Antriebskräfte in Bezug auf Musik sind.
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