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Who wants to live forever? Jeder. Keiner. Die Suche nach irdischer Unsterblichkeit ist als Gegenstand von Erzählung so alt wie das Erzählen selbst: Seit Anbeginn der Überlieferung bildet das Streben nach ewigem Leben einen zentralen Stoff menschlicher Fantasie, der sich bis in die aktuellen Formen auch audiovisuellen Erzählens fortgesetzt hat. Die fiktiven Narrative begleiten dabei ein ganz reales Streben um die Verlängerung des Lebens, das sich vom Okkulten zum Religiösen, vom Magischen zum Wissenschaftlichen und hin zu den aktuellen Bestrebungen der Life-Science im Silicon Valley an immer neue Kontexte zu heften versteht. Dem Wechselspiel beider Sphären widmet sich der vorliegende Band: Er verfolgt, wie sich im fortlaufenden Gespräch über die Unsterblichkeit Legenden und Beobachtungen, Geschichten und Untersuchungen, Visionen und Studien, kurz Fiktion und Forschung annähern. Gerade an der entstehenden Schnittstelle kann Erzählung ihr ganzes Potential entfalten: Wo sie zum Simulationsraum einzig in der Fiktion durchzuspielender Phänomene wird, da ist ihr Zugang exklusiv. Ihre Unsterblichen stecken den Rahmen für ein zukünftiges Operieren mit realen Lebensverlängerungsangeboten ab. Ihre Aushandlung von Unsterblichkeit generiert dabei Deutungsangebote, die mit Philosophie, Publizistik und auch Naturwissenschaft um die Legitimität freilich auch einer Interpretation bereits gegenwärtiger Konflikte konkurrieren.
Die vorliegende Forschungsarbeit dient der Explikation des Konzepts "Selbst-Er-forschend Philosophieren".Im fachwissenschaftlichen Teil wird die existenziell-performative Hermeneutik Hannah Arendts, ausgehend von einer existenzphilosophischen Lektüre ihres Gesamtwerkes, dargelegt. Es wird gezeigt, dass Arendts Gesamtwerk eine vollwertige Existenzphilosophie inhärent ist, die zudem mit den Erkenntnissen der neueren Philosophie der Person übereinstimmt. So wird einsichtig, was Arendt zufolge die Bedingungen der Möglichkeit von Persönlichkeitsbildung sind.Der Kern des konzeptionellen Teils besteht in der Darstellung und Erläuterung des durch Transformation aus der existenziell-performativen Hermeneutik entwickelten Konzepts "Selbst-Er-forschend Philosophieren".
Das hier schon im 11. Jahrgang vorliegende Jahrbuch bietet ein Forum für ausführliche und fundierende didaktische Grundsatztexte.
Die Dilemma-Methode nach Lawrence Kohlberg ist eine favorisierte Methode des Ethik-Unterrichts unserer Zeit. Tatsächlich setzt sie genau da an, wo der Ethik-Unterricht ansetzen sollte: Bei konkreten lebensweltlichen Problemen nämlich. Vom Standpunkt der Moralphilosophie weist die Methode allerdings das Problem auf, daß sie den falschen Anschein erweckt, als ließe sich auf der höchsten 6. Stufe der Moralentwicklung ausnahmslos jedes moralische Problem durch Anwendung universalistischer Moralprinzipien lösen. Das Buch plädiert deshalb nach einem I. Teil zu den didaktischen und methodischen Standarddiskussionen in einem II. und III. Teil dafür, dass im Ethik Unterricht eine 7. Stufe der Moralentwicklung anvisiert wird, die sowohl zu einem situativ begründeten Prinzipienverstoß als auch zum Umgang mit unauflösbaren moralischen Dilemmata befähigen soll.
Das hier im 10. Jahrgang vorliegende Jahrbuch bietet ein Forum für ausführliche und fundierende didaktische Grundsatztexte.
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